Allgemeine Geschäftsbedingungen
Handelsblatt Campus Talks

 

§1 Gegenstand

Diese allgemeinen Vertragsbedingungen regeln den rechtlichen Rahmen für Kooperationen im Rahmen der Hochschulveranstaltungsreihe „Handelsblatt Campus Talks“ mit Kooperationspartnern. Sie gelten zwischen dem Kooperationspartner und der Handelsblatt GmbH, Kasernenstr. 67, 40213 Düsseldorf, vertreten durch die Geschäftsführer Gabor Steingart (Vorsitzender), Frank Dopheide, Ingo Rieper – nachstehend „HB“ genannt. Sie ergänzen die individuellen Vereinbarungen zwischen dem Kooperationspartner und HB („Auftrag“).

§2 Vertragsschluss

1. Der Vertrag kommt durch schriftliche Abrede zwischen dem Kooperationspartner und HB zustande.

2. Änderungen oder Ergänzungen der Abrede oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für eine Änderung der Schriftformklausel.

§3 Vertragsgegenstand
Der Kooperationspartner möchte die im Auftrag näher bezeichneten Leistungen beziehen. Soweit HB dem Kooperationspartner werbliche Leistungen zur Verfügung stellt, ist HB berechtigt, die Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen als solche zu kennzeichnen (z.B. durch das Wort „Anzeige“).

 

§4 Rechte und Pflichten des Kooperationspartners

Mit Campus Talks soll in Kooperation mit engagierten Professoren ein Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis etabliert werden. Campus Talks dient der Berufsorientierung für Studierende und bietet Überblicksinformationen zur wirtschaftlichen Entwicklung. Der Kooperationspartner verpflichtet sich, die vertragsgegenständlichen Leistungen an dieser Zielsetzung auszurichten.

§5 Preise und Konditionen

1. Die Preise für die Nutzung werden individuell zwischen HB und dem Kooperationspartner im Rahmen des Auftrags vereinbart.

2. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Rechnungsstellung erfolgt spätestens im Monat der Leistungserbringung, ansonsten zum im Auftrag vereinbarten Termin.

3. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung fällig und ohne Abzug zu zahlen.

4. Terminänderungen oder personelle Änderungen haben keinen Einfluss auf die Vergütung. Für Stornierungen seitens des Kooperationspartners fällt die Vergütung gemäß § 8.2 an.

§6 Gewährleistung und Haftung

1. HB haftet nicht für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte.

2. Die Vertragspartner leisten einander Schadensersatz gleich aus welchem Rechtsgrund bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit in voller Höhe. Bei schuldhafter Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (wobei der Begriff der wesentlichen Vertragspflicht abstrakt eine solche Pflicht bezeichnet, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die jeweils andere Partei regelmäßig vertrauen darf) sowie bei Verzug oder Unmöglichkeit beschränkt sich die Haftung auf typische vorhersehbare Schäden insgesamt auf einen Höchstbetrag von Euro 2.500,00. Die Haftungsbeschränkung gilt nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leib, Leben oder Gesundheit oder in Fällen zwingend angeordneter gesetzlicher Haftung.

3. Alle vorgenannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht in den Fällen zwingender gesetzlicher Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bei Übernahme einer Garantie sowie bei schuldhaften Verletzungen des Lebens, des Körpers und der Gesundheit.

§7 Datenschutz

1. HB behandelt die persönlichen Daten des Kooperationspartners und der Nutzer vertraulich und stellt diese Dritten nur insoweit zur Verfügung, als dies durch das Datenschutzrecht erlaubt ist oder der Kooperationspartner bzw. die Nutzer hierin einwilligen.

2. HB weist darauf hin, dass u.U. persönliche Daten des Kooperationspartners und/oder der Nutzer elektronisch verarbeitet werden. Die Daten werden allein zur Durchführung des Vertrages verwendet, soweit nicht Anderweitiges vereinbart ist.

3. Bei Kündigung des Vertrages werden die personenbezogenen Daten des Kooperationspartners mit Wirksamkeit der Kündigung gelöscht, es sei denn, ihre weitere Speicherung ist rechtlich vorgesehen oder gesondert vereinbart.

§8 Ablaufänderungen

1. Enthält der Auftrag Fixtermine und ist deren Einhaltung HB nicht möglich, wird sich HB um einen Ersatztermin bemühen. Gleiches gilt, wenn ein für eine Veranstaltung gebuchter Dritter (z.B. Redner, Künstler etc.) den Termin absagt und kein Vertreter gefunden werden kann. Zur Vermeidung etwaiger Unstimmigkeiten sind sich der Kooperationspartner und HB einig, dass für einen Termin gebuchte Dritte keine Erfüllungsgehilfen von HB sind, HB also für Nichterscheinen oder Absagen nicht einzustehen hat.

2. Für den Fall, dass eine Veranstaltung vom Kooperationspartner abgesagt wird oder maßgeblich aufgrund von Verschulden des Kooperationspartners kein Ersatztermin gefunden werden kann (= Kooperationspartner schlägt bis zu drei alternative Terminvorschläge aus), zahlt der Kooperationspartner

• 40 % der vereinbarten Vergütung bei einer Absage bis zu drei Monaten vor dem geplanten Termin;

• 80 % der vereinbarten Vergütung bei einer Absage bis zu zwei Monaten vor dem Termin;

• danach 100 % der vereinbarten Vergütung.

 

§9 Vertraulichkeit

1. Die Vertragsparteien verpflichten sich, alle ihnen bei der Vertragsdurchführung von dem je¬weils anderen Vertragspartner zugehenden oder bekannt werdenden Informationen, Daten und Unterlagen vertraulich zu behandeln. Die Vertragsparteien sichern die Informationen, Daten und Unterlagen so, dass Missbrauch durch Dritte ausgeschlossen ist. Die Vertragspar¬teien werden ihre Mitarbeiter zur entsprechenden Geheimhaltung verpflichten.

2. Die vorstehenden Verpflichtungen gelten auch über den Zeitpunkt einer Vertragsbeendigung hinaus.

 

§10 Schlussbestimmungen

1. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung des UN-Kaufrechts und der Regelungen zum Internationalen Privatrechts sind ausgeschlossen.

2. Sollte eine dieser Bestimmungen unwirksam sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Unwirksame Bestimmungen werden durch solche wirksamen Regelungen ersetzt, die den angestrebten wirtschaftlichen und rechtlichen Zweck weitgehend erreichen. Gleiches gilt im Falle einer Regelungslücke.

3. Gerichtsstand ist in Düsseldorf.

 

Stand: Dezember 2017